Gr√ľndung

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Gr√ľndung

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Gr√ľn|dung ['gr Źnd äŇč], die; -, -en:
das Gr√ľnden, Schaffen einer Einrichtung o. √Ą.:
die Gr√ľndung einer Partei.
Syn.: ‚ÜĎ Schaffung, ‚ÜĎ Stiftung.
Zus.: Familiengr√ľndung, Parteigr√ľndung, Vereinsgr√ľndung.

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Gr√ľŐ£n|dung ‚Ć©f. 20‚Ć™
1. Verbindung eines Bauwerkes mit dem tragfähigen Baugrund
2. Errichtung, Schaffung
‚óŹ \Gr√ľndung eines Unternehmens, einer Familie, eines Vereins

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Gr√ľŐ£n|dung, die; -, -en:
1. das ‚ÜĎ Gr√ľnden (1); das Gegr√ľndetwerden; Neuschaffung:
die G. einer Familie, einer Partei, eines Staates;
die G. des Staates Israel.
2. (Bauw.) ‚ÜĎ Grundbau (1).

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Gr√ľndung,
 
1) Bauwesen: Konstruktion, durch die die Bauwerkslasten auf den Untergrund √ľbertragen werden. Die Gr√ľndung wird nach den Lehren des Grundbaus so ausgebildet, dass das Bauwerk keinen Schaden durch zu gro√üe Setzungen und Bodenpressung, durch Grundbruch, Gleiten oder Kippen erleidet. Es ist besonders darauf zu achten, dass die Gr√ľndung bis in tragf√§hige und frostsichere Schichten (in Deutschland tiefer als 80 cm) reicht. Der Baugrund wird als tragf√§hig bezeichnet, wenn bei wirtschaftlich vertretbaren Abmessungen des Gr√ľndungsk√∂rpers die zul√§ssigen Setzungen des Baugrundes nicht √ľberschritten werden und eine ausreichende Sicherheit gegen Grundbruch besteht. Bei dynamisch beanspruchten Bauwerken, in Erdbeben- und Bergsenkungsgebieten sowie auf unsicheren B√∂den (Mooren, Halden u. a.) sind besondere Gr√ľndungen notwendig.
 
Befindet sich oberfl√§chennah ein tragf√§higer Untergrund, so wird in der Regel eine Flachgr√ľndung gew√§hlt. Diese kann aus Streifenfundamenten (unter W√§nden), aus Einzelfundamenten (z. B. unter St√ľtzen) oder in Form von Fl√§chengr√ľndung aus einer Platte (z. B. Grundwasserwanne) bestehen. - Tiefgr√ľndungen werden ausgef√ľhrt, wenn der tragf√§hige Untergrund erst in gr√∂√üerer Tiefe vorliegt. Hierbei werden die Kr√§fte au√üer durch die Sohlfl√§che auch an den Seitenfl√§chen des Gr√ľndungsk√∂rpers in den Baugrund eingeleitet. Zu den wichtigsten Konstruktionen der Tiefgr√ľndung geh√∂ren Pf√§hle (meist aus Stahl oder Stahlbeton), Brunnen, Schlitzw√§nde oder Senkk√§sten (Caissons, Druckluftgr√ľndung) bei sehr gro√üen Kr√§ften, z. B. Br√ľckenpfeilern.
 
¬†2) Wirtschaft: Unternehmensgr√ľndung.
 

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Gr√ľŐ£n|dung, die; -, -en: 1. das Gr√ľnden (1), Gegr√ľndetwerden; Neuschaffung: die G. einer Familie, einer Partei, eines Staates; wenige Jahre nur nach der glorreichen G. des Deutschen Reiches (Th. Mann, Krull 10); die G. des Staates Israel; Die G. der fr√ľhesten j√ľdischen Gemeinden im Gebiet des heutigen Deutschland (Fraenkel, Staat 141); -en von Fabriken und Warenagenturen (Maass, Gouff√© 255). 2. (Bauw.) a) ‚ÜĎGrundbau (1): bei der G. des Geb√§udes auf diesem Gel√§nde waren spezielle Ma√ünahmen n√∂tig; b) ‚ÜĎGrundbau (2): ein Teil der G. hat dem Druck nicht standgehalten.

Universal-Lexikon. 2012.

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